
Die Ausstellung widmet sich von archäologischer Seite der Besiedlung des heutigen Westböhmens und Nordostbayerns durch Slawen während des Frühmittelalters. Sie zeigt zum Teil bislang unveröffentlichte Funde, die von der slawischen Kultur in der Grenzregion zwischen Tschechien und Bayern zeugen. Neben reichhaltigem Fundmaterial aus früheren Grabungen in slawisch geprägten Gräberfeldern ergänzen aktuelle Ausgrabungen in der mittleren und nördlichen Oberpfalz mit spektakulären Funden und Ergebnissen das facettenreiche Bild der „bayerischen“ Slawen, deren allmähliche kulturelle Angleichung sich über ein halbes Jahrtausend erstreckte.